Die Weihnachtszeit beginnt und somit auch das festliche Essen. Neben Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsstollen und leckerem Glühwein, darf der Apfelstrudel zur Weihnachtszeit, natürlich nicht fehlen. Ein Apfelstrudel kommt bei vielen gut an. Es gibt den Apfelstrudel auch immer im Tiefkühlfach zu kaufen. Allerdings schmeckt er selbst gebacken noch viel besser.


Der Apfelstrudel ist eine Tradition. Ursprünglich kommt diese Tradition aus Österreich. Leckere Rosinen und saftige Äpfel, machen den Strudel so unglaublich lecker. Der Apfelstrudel kann auch ohne Rosinen gebacken werden. Die Zubereitung für einen Apfelstrudel ist allerdings sehr zeitintensiv. Trotzdem sollte ihn jeder mal ausprobiert haben, weil er einfach sehr lecker schmeckt.

Man benötigt einige Zutaten für den Teig, sowie für die Füllung. Man benötigt für den Teig 200g Mehl und 2 Esslöffel Pflanzenöl und Salz. Für die Füllung benötigt man 1.2 kg Äpfel (säuerlich), eine Zitrone, 50g Butter, 60g Semmelbrösel, 60 Mandelstifte, 80g Zucker, einen Teelöffel Zimt, 50 Rosinen und 3cl Apfelbrand, Puderzucker, sowie nochmals 100g Butter zum Bestreichen.

Schritt 1: In eine Schüssel kommen Mehl, Prise Salz, Öl und 120 ml lauwarmes Wasser. Diese Zutaten sollte man von einer Küchenmaschine, 10 Minuten zu einem Teig kneten lassen.

Schritt 2: Der Teig wird in eine Kugel geformt und mit Öl bestrichen. Danach wickelt man ihn in Frischhaltefolie ein und lässt ihn zwei Stunden im Kühlschrank ruhen.

Schritt 3: Die Äpfel werden geschält, sauber gemacht und in dünne Scheiben geschnitten. Die Zitrone auspressen und über die Äpfel träufeln.

Schritt 4: In einer Pfanne wird die Butter geschmolzen. Die Semmelbrösel und die Mandelstifte werden darin goldbraun angebraten. Danach wird es karamellisiert, in dem man das Zucker drüber gibt. Auch der Zimt wird dazu gegeben. Danach lässt man die Masse aus der Pfanne auskühlen.

Schritt 5: Die Rosinen werden im Apfelbrand eingeweicht. Wer auf Alkohol verzichten möchte und muss, kann den Apfelbrand durch Apfelsaft ersetzen.

Schritt 6: Der Teig wird aus dem Kühlschrank geholt und auf einem Küchentuch hauchdünn ausgezogen. Der Teig muss sehr dünn ausgerollt werden. Dann wird der ausgelegte Teig mit Butter bestrichen.

Schritt 7: Bis zur Hälfte wird der Teig mit den Semmelmischung aus Schritt 4 bestreut. Darauf kommen die Apfel aus Schritt 3 und die Rosinenmasse aus Schritt 5. Die Seitenränder des Teiges müssen eingeschlafen werden, so dass die Füllung nicht herauslaufen kann.

Schritt 8: Da der dünne ausgelegte Teig auf dem Küchentuch liegt und die Seiten eingeschlagen sind, nimmt man jetzt einfach den Rand vom Küchentuch und zieht ihn hoch. Man rollt den Strudel damit auf, so dass der eigentliche Strudel entsteht.

Schritt 9: Nun kommt der geschlossene und fertig gefüllte Strudel auf ein Blech mit Backpapier. Jetzt wird mit der flüssigen Butter bestrichen und bei 200 Grad, für maximal 25 Minuten gebacken.


Zum Schluss wird der fertige Apfelstrudel noch mit dem Puderzucker bestreut. Wer mag, kann ihn mit Vanillesoße oder Vanilleeis anrichten.